Entwurf und Planung eines Objektes

individuelle Architekturlösungen - Rückblick

Bauen als einmaliges Ereignis sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Sie werden zielgerichtet durch die Komplexität des Planungs- und Bauprozesses geleitet.

Hier sieht man das Dach mit neuen großen Gauben in Zinkblechverkelidung und der dreieckige Frontspieß wurde zu einem hübschen Dachfenster umgebaut, alles in  der begehrten Akazienstraße in Berlin-Schoeneberg

 

 

 

Bauen im Bestand
  • Umbau, Dachaufstockung, Dachausbau
  • Sanierung, Modernisierung, Erarbeitung von Qualitätsstandards
  • Betreuung vom Genehmigungsverfahren bis zur Baufertigstellung

in der Kleinhaussiedlung Johannsithal hat Bruno Taut diese Doppelhaeuser in den 20-er Jahren geplant. Das Haus wurde unter denkmalrechtlichen Gesichtspunkten familiengerecht saniert und mondernisiert.

Denkmalpflege
  • Erarbeitung objektspezifischer Architekturlösungen
  • Einholen denkmalrechtlicher Genehmigungen
  • Ermittlung der Sanierungskosten, Vorauswahl geeigneter Baufirmen

Barrierefreies Bauen
  • Behinderten- und seniorengerechte Planung
  • Optimierung von Funktionsbereichen im Bestand
  • Ermittlung der Sanierungskosten, Vorauswahl geeigneter Baufirmen

Neubau
  • Neubau von Einfamilienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern
  • Erweiterung von Seniorenresidenzen
  • Aufstockungen auf Häuser der 60-er und 70-er Jahre

Ausgangspunkte sind:

  • Wünsche des Bauherrn hinsichtlich Gestaltung, Nutzung, Anlagezweck, Budget
  • begrenzende Faktoren wie Planungs- und Baurecht und technische Machbarkeit
  • Lage der Immobilie und örtliche Einflußfaktoren

Entsprechend der jeweiligen Bauaufgabe werden umsetzungsfähige Lösungen erarbeitet. Hierzu gehört auch:

  • das systematische Aufzeigen der Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungsansätze
  • je nach Komplexität der Bauaufgabe sind erfahrene  Planungsteams zusammenzustellen und zu koordinieren
  • Terminachse und Budget sind ständig zu überprüfen
  • die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Prozesses ist die kreative und kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten

bodengleich Dusche im Altbau

Sommerliche Erfrischungen - ebenerdige Duschen

Zum seniorengerechten Wohnen gehört inzwischen standardmäßig der Einbau von ebenerdigen Duschen. Jedoch ist es nicht immer möglich schwellenlose Übergänge in Bestandsgebäuden zu realisieren. Sie benötigen Absenkungen im Bodenbereich, um die Duschelemente und deren Abwasserführung einzubauen.

Relativ problemlos ist der Einbau meistens in Erdgeschoßwohnungen zu bewerkstelligen, da der alte Aufbau auf preußischen Kappendecken höher ist, als in den Obergeschossen. Dort befinden sich meisten Holzbalkendecken mit einem 3 cm dicken Dielenbelag. Nur durch konstruktive Veränderungen oder höhere Fußbodenaufbauten lässt sich eine schwellelose Dusche einbauen. Allerdings muß dann eine kleine Neigung zum angrenzenden Boden erfolgen.

Da in Bädern Abdichtungen des gesamten Badfußbodens erforderlich sind, ist fachlich sehr genau zu prüfen, ob eine langfristige Funktion dieser Abdichtungen auch unter bodengleichen Duschelementen auch wirklich gewährleistet werden kann.
Im mehrgeschossigen Wohnungsbau sind weitere Rahmenbedingungen wie Brandschutz und Schallschutz bei Veränderungen von Konstruktionen zu überprüfen.

 


Altersgerechtes Wohnen im Bestand

Bauen im Bestand unterliegt begrenzenden Faktoren, bedingt durch die Kubatur und Statik eines Hauses. Selten können im Bestand normengerechte Bewegungsräume, die für altersgerechtes Wohnen konzipiert wurden, realisiert werden. Daher ist es erforderlich, mit dem Auftraggeber zusammen ein Konzept zu entwickeln, das seinen Bedürfnissen und zukünftigen Erwartungen entspricht. Hierzu gehören Überlegungen u.a. zu den Themen:

  • Wahl der Wohnform
  • Erwartungen und Mobilität im Alter
  • Einsatzmöglichkeiten vontechnischen Hilfsmitteln

Auch gestalterisch sind Lösungsansätze zu erarbeiten:

  • Bewahren von Stilelementen aus der Bauzeit in Kombination mit moderner Architektur
  • Arbeiten mit Farb- und Materialkontrasten bei eingeschränkter Sehfähigkeit
  • Abstimmungen mit Behörden bei. unter Denkmalschutz stehenden Häusern